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Otto III. (* 980; 1002) aus dem Adelsgeschlecht der Ottonen war ab 983 römisch-deutscher König und ab 996 bis 1002 Kaiser. Er versuchte vergeblich, mit dem von ihm ernannten Papst, Silvester II., Rom zum Sitz des gesamten Heiligen Römischen Reiches zu zu machen. [1]

Geschichte

Otto wurde bereits als Dreijähriger er zum deutschen König gewählt. Während seiner Unmündigkeit wurde das Reich von den Kaiserinnen Theophanu und Adelheid von Burgund verwaltet. In seiner Regierungszeit verlagerte sich der Schwerpunkt der Herrschaft nach Italien. Seine Regentschaft ist von ganz individuellen Entscheidungen geprägt.

So setzte Otto gegen den rebellischen römischen Stadtadel mit seinen Vertrauten Bruno von Kärnten als Papst Gregor V. und Gerbert von Aurillac als Papst Silvester II. eigene Kandidaten ein. In Polen wurde eine vom Reich unabhängige Kirchenorganisation eingerichtet. Im Jahre 1001 musste Otto nach einem Aufstand aus Rom fliehen. Den Versuch einer Rückeroberung machte Ottos früher Tod zunichte. [2]

Galerie

Quellen

Wikipedia lexikon3e
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  1. Geschichtsbaum Deutschland. National Geographic Deutschland. Britta Orgovanyi-Hanstein. Candor-Verlag, 2006. ISBN 3200005572, ISBN 9783200005570.
  2. Wikipedia: Otto III. (HRR) (Version vom 17.10.2016)
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