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Als Balten (abgeleitet von Ostsee oder Baltische See) werden im Allgemeinen die Volksstämme im Nordosten Europas bezeichnet, deren Sprachen neben denen der Kelten, Germanen, Slawen und Romanen einen Zweig der indogermanischen Sprachfamilie bildet. Dieser Zweig gliedert sich in mehrere Einzelsprachen, darunter die der Letten, Litauer, Prussen (Altpreußen) und Kuren sowie ein ausgestorbenes Idiom im Narew-Gebiet der Sudauer-Jatvinger. [1]

1. Adelsgeschlecht

Die Balten (Balthen, Balthi »die Kühnen«) war der Name eines Königsgeschlechtes der Westgoten zur Völkerwanderungszeit von 395-531 n.Chr. Es erlosch 531 mit Amalarich, dem Sohn Alarichs II.. [2] [3]

2. Volksstamm

Bezeichnung Balten wird bis heute vor allem für die Bewohner der baltischen Länder Litauen, Lettland und Estland gebraucht, wobei die Estländer samt ihrer Sprache zu den finno-ugrischen Völkern gehören, aber wegen ihrer geographischen Lage im Baltikum mit als Balten bezeichnet werden.

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Quellen

  1. Wikipedia: Balten; Version vom 1. Mai 2012‎.
  2. Meyers Großes Konversations-Lexikon, Band 2. Leipzig 1905, S. 312.
  3. Brockhaus' Kleines Konversations-Lexikon, fünfte Auflage, Band 1. Leipzig 1911., S. 145.
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