Mittelalter Wiki
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Byzanz wurde um 660 v. Chr. von Griechen gegründet und bestand bis zum 29. Mai. 1453 als die Osmanen erfolgreich in die Stadt eindrangen.

Im Jahr 330 n. Chr. wurde die Stadt vom römischen Kaiser Konstantin der Große, dem ersten christlichen Herrscher, seinem Namen entsprechend in Konstantinopel umbenannt. Die danach erstellte Hagia Sophia ist das grösste je gebaute Kirchengebäude. Nach der Eroberung Konstantinopels 1453 durch die türkisch-muslimischen Osmanen hieß die Stadt inoffiziell weiter so, besaß jedoch auch andere Namen wie Qustantiniya und war bis 1923 die Hauptstadt des Osmanischen Reiches, ehe sie von der heutigen türkischen Hauptstadt Ankara abgelöst wurde. Seit 1930 heißt die Stadt offiziell Istanbul. [1]

Beschreibung

Byzantinisches Reich

→ Hauptartikel: Byzantinisches Reich

Das Byzantinische Reich ging 610 aus dem damaligen Oströmischen Reich hervor. Bei den Byzantinern war die Religion Griechisch-Orthodox und die Sprache war Altgriechisch. Bei der Kavallarie waren Kataphrakte sehr berühmt, während wiederum bei den Schiffen die Dromonen große Beliebtheit erfuhren.

Handelswesen

Im 10. Jh. bestand ein lebendiger Handelsverkehr zwischen Russland und Konstantinopel, was die Stadt zu einer wichtigen Station für den nordischen Russlandhandel der Wikingerzeit (ca. 800-1030) machte. Von Nowgorod aus ging „die Warägerstraße" über Kiew und Südrussland; von der Dnjeprmündung segelte man dann zur Balkanhalbinsel hinüber.

Schon 944 wurde zwischen dem russischen Großfürsten und dem byzantinischen Kaiser ein Handelsvertrag abgeschlossen, der von einem hochentwickelten Verkehrsleben zeugt und den russischen Kaufleuten in Konstantinopel bestimmte Rechte gab. Die Waren, die die Russen nach Konstantinopel brachten, waren hauptsächlich Pelzwerk, Wachs, Honig und Kriegsgefangene; sie kauften vor allem Seide, Südfrüchte und Wein.

Die in dem Vertrag von 944 erwähnten 25 Kaufleute tragen alle nordische Namen; sie bildeten, wie es scheint, eine eigene Organisation und standen unter dem Schutz des Großfürsten. [2]

Quellen

  1. Wikipedia: Byzantion
  2. Reallexikon der Germanischen Altertumskunde, 4 Bände (1. Aufl.). Johannes Hoops. K. J. Trübner, Straßburg 1911-1919. Bd. II, S. 427 (Art. Nordischer Handel; § 26)
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