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Der Hildesheimer Silberschatz bzw. Hildesheimer Silberfund besteht aus römischen Tafelsilber aus augusteischer Zeit (1. Jh.) und ist ein wichtiges Zeugnis der Goldschmiedekunst dieser Periode. Er befindet sich in der Antikensammlung der Staatlichen Museen zu Berlin. [1]

Beschreibung

Silber war zur römischen Eisenzeit selten, daher ist der große Hildesheimer Silberschatz umso bedeutender. Vergraben wurde er gegen das Ende des 2. Jhds. n. Chr. und ist aus sehr verschiedenartigen Bestandteilen, darunter alexandrinischen und gallischen Silberarbeiten, zusammengesetzt. Im Wesentlichen aber stellt er ein, wenn auch nicht vollständiges, Tafelservice dar und ist wohl eher als Tafelsilber eines reichen Römers als als Händlergut aufzufassen.

Quellen

Einzelnachweise

  1. Wikipedia: Hildesheimer Silberfund (Version vom 22.07.2019)
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