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Die Schwerter der Latènezeit (450-100 v. Chr.) entwickelten sich wie auch andere Waffen der Latènezeit aus den hallstattzeitlichen Typen. Sie haben eine geschwungene Parierstange, ihre Form entspricht der späteren Spatha und bildete wohl den Vorläufer dieses Schwertes [1]

Beschreibung

Die Schwerter der Latènezeit haben zweischneidige, dünne, gerade Eisenklingen von einer Länge von 0,8–1 m. Sie sind meisterhaft gearbeitet und tragen zum Teil Marken, die wohl als Fabrikstempel aufzufassen sind. Die sich verschmälernde, etwa 10 cm lange Schwertangel endet in einem rundlichen oder breiten Knopf.

Statt der Parierstange ist ein glockenförmig geschwungener Bügel zwischen Angel und Klinge aufgelötet. Die Griffbekleidung ist meist nicht erhalten und war wohl aus Holz oder Horn. Die Schwertscheiden sind fast sämtlich aus Eisenblech hergestellt.

Charakteristisch für die Spätlatènezeit (Latène III) sind Schwerter mit leiterförmig durchbrochenem Scheidenortband.

Arten

  • Anthropomorphes Schwert - Mit einer Griffgestaltung, die an einen Menschen erinnert.
  • Knollenknaufschwert - Keltisches Rapier mit bis zu 100 cm Gesamtlänge.

Galerie

Quellen

Einzelnachweise

  1. Wikipedia: Schwert - Eisenzeit
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