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Dialog-information Der Name Siegfried ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Siegfried (Begriffsklärung) aufgeführt.


Siegfried der Drachentöter, bzw. in den nordischen Sagen Sigurd, ist eine mythologische Gestalt verschiedener germanischer Sagenkreise, insbesondere der Nibelungensage.

Völsungen

Im Kreis der eddischen Dichtung ist Sigurd der Sohn von Sigmund aus dem Geschlecht der Völsungen und dessen zweiter Ehefrau Hjördis. Somit ist er Halbbruder von Sinfjötli, Helgi und Hamund. [1]

Sage

Siegfried soll in Xanten zu Welt gekommen sein. Er war der Erbe des Hofes doch war er auch bekannt als widerspenstiger Raufbold. Nachdem er sämtliche Waffenmeister und andere Gelehrte vertrieben hatte beschloss sein Vater ihn in die Schmiede eines gewissen Mimers zu stecken wo dieser das Handwerk eines Schmieds erlernen sollte. Doch verbrachte er einige Jahre und nach einigen Andeutungen von Mimer ging er zu einem großen Berg in dem ein Lindwurm hauste. Der Drache verbrannte Felder und fraß alles Vieh der Bauern. Der noch junge aber ungestüme Siegfried ritt zu Höhle der Bestie und erschlug es. Daraufhin badete er in dessen Blut, seine Haut nahm die Härte von Drachenschuppen an und wurde unverwundbar.

Nibelungen

Quellen

  1. Reallexikon der Germanischen Altertumskunde, 4 Bände (1. Aufl.). Johannes Hoops. K. J. Trübner, Straßburg 1911-1919. Bd. IV, S. 442 ff. Art. Völsungen
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