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Sven I. "Gabelbart" (dän. Svend Tveskæg; * um 965; † 3. Februar 1014); auch Sven bzw. Swein Haraldsson genannt, war ab 986 König von Dänemark. Er war der Sohn von Harald Blauzahn und spätestens seit 992 zusammen mit König Olav I. Tryggvason von Norwegen der Anführer des Wikingerheeres in England.

Geschichtliches

Im Jahre 992 kam der dänische König Swein Haraldsson nach England und schloß sich in Wales dem großen neu entstandenen Wikingerheer an, dessen Führer von da an er und Olaf Tryggvason waren. Nach Plünderungen im nordöstlichen England (993) segelte das Heer (im Sommer 994) nach Niederlanden und Sachsen hinüber, wo sie große Strecken von Friesland und Sachsen verwüsten.

Als König Aethelred am 13. November 1002 alle in England wohnenden Dänen ermorden ließ, rüstete sich Swein, um Rache zu nehmen. Die Wikingerzüge wurden jetzt Eroberungszüge. Viele angelsächsische Adlige liefen zu ihm über. 1012 schloss Swein mit König Aethelred von England Frieden und zog nach Dänemark zurück. Das Heer der Wikinger teilte sich. Im Juli 1013 aber kam Swein mit einer großen Flotte nach England zurück. Die Bewohner von Northumberland und dem ganzen nördlichen England schlossen sich ihm an. König Aethelred flüchtete in die Normandie. Swein war schon Herr über den größten Teil Englands, als er am 3. Februar 1014 plötzlich starb. Sein junger Sohn Knut (später genannt Knut II. der Große) mußte nach Dänemark zurückkehren, um neue Truppen zu sammeln.

Quellen

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