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Den Weinstock (Vitis vinifera) bzw. Weinreben und die süßen Weintrauben kennt und schätzt die Menschheit schon sehr lange. Die süßen Früchte können nicht nur als Beerenobst gegessen, sondern auch getrocknet als Rosinen verzehrt werden.

Praktische Anwendung

Um 500 n. Chr. schrieb der griechische Arzt Anthimus in seinem Werk "De observatione ciborum" über Weintrauben: „Rosinen von süßen, weißen Trauben tut man gut daran zu essen bei rauhem Hals oder bei Heiserkeit. Träubelmost wird aus unreifen Trauben hergestellt (und ist dennoch süß).“ [1]

Weinkelterei

Aus dem Saft der Weintrauben wird der Wein gekeltert. In Maßen genossen ist er gesund, erzeugt eine positive Stimmung und erweitert das Bewusstsein. Unmäßiger Genuss verengt das Bewusstsein und kann zu aggressivem Verhalten führen. Da in den nördlichen Siedlungsgebieten der Wein nicht heimisch ist, verwendeten die Kelten z.B. ersatzweise Brombeeren, denn auch daraus kann man Wein herstellen.

Mythologische Bedeutung

Der Weinstock) bzw. Weinrebe wurde bei den Kelten "Muin" genannt und entsprach dem Buchstaben "M" des Ogam Alphabets. Die Kelten der nördlichen Länder importierten den Wein aus dem Süden und waren bereit, hohe Summen für dieses Getränk zu zahlen.

  • Rätselvers: Sehr zornig war der Weinstock, dessen Helfer die Ulmen sind.
  • Zeit: 2. September bis 29. September
  • Vogel: Meise
  • Farbe: Bunt
  • Schlüsselbegriffe: Inspiration, Heilung, Wohlstand
  • Person: Ein ausgleichender Mensch
  • Qualität: Harmonie

Quellen

Einzelnachweise

  1. Epistula Anthimi ad Theodoricum regem (Fol. 72r-74v) im Lorscher Arzneibuch (Msc.Med.1). Digitalisat der Staatsbibliothek Bamberg (Kaiser-Heinrich-Bibliothek). Medicus Anthimus. Lorsch, Anfang 9. Jahrhundert. Transkription und deutsche Übersetzung von Ulrich Stoll. Stuttgart : Steiner 1992
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